Evolutionspädagogik

Die Entwicklung eines Kindes verfolgen wir mit Freude und Staunen –
und doch oft auch mit Ratlosigkeit!

  •  Warum schläft das Kind nicht ein?
•  Warum krabbelt das Kind nicht?
•  Warum ist mein Kind so ängstlich und weint so oft?
•  Warum spricht mein Kind so spät oder so schlecht?
•  Warum malt mein Kind nicht gerne?
•  Warum kann mein Kind nicht lesen / schreiben / rechnen trotz üben?
•  Warum kann mein Kind sich nicht konzentrieren?
•  Warum ist mein Kind so aggressiv?

Stecken dahinter nur die Erziehungsfehler von uns Erwachsenen? Oder ist etwas mit dem Kind nicht in Ordnung?
Aus dem Blickwinkel der Evolution ergeben sich unerwartete Antworten:
Vieles von dem, was uns heute in unserer post-modernen Welt „problematisch“ und „schwierig“ erscheint, hat dem Menschen der Vergangenheit geholfen, sich im Leben zu behaupten, zu überleben. Unsere technische, leistungsorientierte Welt berücksichtigt oft nicht unsere ganze menschliche Natur.
Das pädagogische Modell der Evolutionspädagogik gibt uns durch die Brille der Neurophysiologie einen Überblick, wie sich Kinder von Natur aus entwickeln.
Das Kind lernt die Welt zu be- greifen durch Bewegung und Spiel. Die Neurologie hat nachgewiesen, dass Intelligenz immer mit der Bewegungsfähigkeit des Menschen zusammen hängen. Durch Bewegungsabläufe können Rückschlüsse auf die Reife des Nervensystems gezogen werden, die Art der Gehirnvernetzung, ebenso die Wahrnehmungs- und Verhaltensstufen der Gehirnentwicklung. Aus der Umsetzung von diesem Wissen sind praktikable pädagogische Spiel- und Interventionsverfahren entstanden. In der Evolutionspädagogik® kann punktgenau herausgefunden werden, bei welchen Abläufen (Wahrnehmung, Bewegung, Denken) die Blockade sitzt! Die Lösung der Probleme liegt in der Bewegung verborgen.
Denn der Mensch durchläuft organisch vom Augenblick seiner Zeugung über die Zeit der Schwangerschaft die einzelnen Entwicklungsstufen der Evolution!
Er lernt bereits durch Reflexbewegungen im Mutterleib. In der auf den Reflexen aufbauenden frühkindlichen motorischen Bewegungsentwicklung durchläuft das Neugeborene bis zum dritten,  vierten Lebensjahr wieder die Bewegungsmuster der Evolutionsstufen und entwickelt in jeder Stufe auf einander aufbauende Wahrnehmungsmuster, die multiplen Intelligenzen, spezielle Verhaltensweisen und Sicherheiten:
     
Fisch Ursicherheit Vertrauen aufs Leben, sein dürfen
Amphibie Erlebnissicherheit erfahren und entdecken, Neugierde
Reptil Körpersicherheit Kraft haben und sie kontrollieren
Säugetier Gefühlssicherheit Spiel und Bindung
Affe Gruppensicherheit ziel- u. zweckgerichtetes Handeln
Urmensch Sprachsicherheit Wertschätzung, Lateralität
Mensch Kooperations- und Kommunikationssicherheit Selbstbewusstsein, Verantwortung
     
Die Entwicklungsstufen der Evolution werden von der Evolutionspädagogik und im Evolutionsmanagement modellhaft übernommen und für den Kommunikationsprozess genützt!
 
Sieben Verhaltensbandbreiten ermöglichen die neurologische Vernetzung im Gehirn zu aktivieren, aufzubauen und zu stärken.