Pädagogische Kinesiologie
 
Damit Lernen mehr Freude macht!
 

•  Lernblockaden erkennen und auflösen
•  Ängste abbauen, Sicherheit und Fähigkeiten fördern
•  Hilfe zur Selbsthilfe für Kinder und Erwachsene
 
Kinesiologie ist die Lehre von der Bewegung. Sie ist verbunden mit dem Wissen der chinesischen Medizin, eine Energiearbeit und baut auf dem Gehirnmodell auf. Sie verbindet den Körper mit dem Emotionalen und bezieht den Intellekt z.B. durch die Anwendung von Affirmationen ein.
Der Muskeltest der Kinesiologie wird in der Praktischen Pädagogik als zusätzliches Kommunikationsmuster eingesetzt. Innerhalb der Kinesiologie gibt es die verschiedensten Richtungen. Ich lege als Pädagogin den Schwerpunkt auf die „Edu-Kinestetik®“ von Paul Dennison, der die Kinesiologie als Professor und Lehrer für Sonderpädagogik für den erzieherischen Bereich erarbeitet hat.
Die Bezeichnung „Edu-Kinestetik®“ ist abgeleitet vom lateinischen educere (herausholen) und vom griechischen kinesis (Bewegung des Körpers). Edu-Kinestetik® ist eine Methode, die Kindern wie Erwachsenen hilft, die im Gehirn verborgenen, nicht genutzten Potentiale und Fähigkeiten durch Bewegungsübungen „herauszuholen“.
 
Eine Bewegungsübung aus der Kinesiologie ist das Spiel oder das Zeichnen der Liegenden Acht. Wenn wir mit einer oder beiden Händen die Liegende Acht zeichnen, aktivieren wir die rechte und linke Gehirnhälfte. Zum Lernen der Kulturtechniken benötigen wir beide Gehirnhälften. Die Liegende Acht – auch Lemniskate genannt, das Unendlichkeitszeichen in der Mathematik, ist für mich das Symbol für „unendliche Möglichkeiten des Lernens“ geworden!
 
Unser Gehirn weist drei Strukturen auf: Stammhirn, Mittelhirn, Vorderhirn
Somit gibt es drei mögliche Formen von Blockaden.
(siehe Gehirnmodell)
 
Kennzeichen einer Rechts-links-Blockade z.B.
  •  ihr Kind kann keine Liegende Acht malen
•  die Augen springen beim Überqueren der Mittellinie
•  Unsicherheit in der Unterscheidung von rechts und links
•  schlechtes Schriftbild
•  Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen
 
Kennzeichen einer Oben-unten-Blockade z.B.
  •  schwerfälliges Benehmen
•  Unaufmerksamkeit
•  spricht langsam oder schnell und undeutlich
•  schlechte Organisation
•  will alles diskutieren
 
Kennzeichen einer Vorne-hinten-Blockade z.B.
  •  zu nah mit den Augen dran sein - die Augen sind angestrengt
•  zu weit weg sein -die Augen blicken ins Leere, das Kind träumt
•  Unflexibilität
•  aggressives Verhalten
•  Hyper- oder Hypoaktivität
 
Entnommen aus „Kinesiologie für Kinder“ Ludwig Koneberg / Gabriele Förderer
Gräfe und Unzer Verlag