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Adoleszenz
Lat. adoescere „heranwachsen ist das Übergangsstadium in der Entwicklung des Menschen von der Kindheit – Pubertät – hin zum Erwachsenen und stellt den Zeitabschnitt dar, während dessen eine Person biologisch gesehen zeugungsfähig ist, körperlich (fast) ausgewachsen, aber in der hoch zivilisierten Welt emotional und sozial noch nicht vollends gereift ist. Das der Adoleszenzphase zugeordnete Alter ist kulturell verschieden. In Deutschland versteht man meist den Zeitraum zwischen 16 und 24 Jahren.
Die Zeit wird mit drastischen Änderungen im Körper, zusammen mit Entwicklungen in der Psyche und in der akademischen oder berufsbildenden Karriere einer Person gekennzeichnet. Während dieser Zeit durchlaufen die meisten Jugendlichen die körperlichen Stadien der Pubertät, die häufig im Alter von 11/12 Jahren beginnt. In der Altersgruppe der 13-18-Jährigen kommen dann oftmals erste sexuelle Erfahrung oder Interessen hinzu.
Autonomes (vegetatives) Nervensystem
Der Teil des Nervensystems, der die meisten unwillkürlichen Körperfunktionen reguliert, zum Beispiel die durchschnittliche Herzfrequenz, die Bewegungen des Magen-Darm-Traks und die Sekretion der Drüsen. Er besteht aus zwei Ästen, (dem Sympathikus und dem Parasympathikus) und reguliert über 90% der Körperfunktionen. Das Herz, das Gehirn, das Immunsystem, die Atmung und die Verdauungsorgane stehen alle über dieses Netz von Nerven in Verbindung.