A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
 
I
 
Immunsystem
Ein integriertes Körpersystem aus Organen, Geweben, Zellen und Zellprodukten (wie Antikörper), das in unserem Körper zwischen „selbst“ und „nicht selbst“ unterscheidet und mögliche krankmachenden Organismen oder Substanzen neutralisiert. Das „Immunsystem“ eines Unternehmens beruht auf den grundlegenden Werten, die die persönliche Erfüllung und das persönliche Wohlbefinden fördern und die emotionalen „Viren“ eliminieren, die die Effizienz und Kohärenz des Unternehmens durchdringen und zerstören können.
 
Individuation
Ist der Weg zu einem eigenen Ganzen. Es beschreibt den Prozess des Ganzwerdens zu etwas Einzigartigem, einem Individuum. Dieser Prozess beinhaltet die Entfaltung der eigenen Fähigkeiten, Anlagen und Möglichkeiten. Sein Ziel ist die schrittweise Bewusstwerdung, um sich dadurch als etwas Eigenes und Einmaliges zu erkennen und zu verwirklichen.
Carl Gustav Jung:
Auf dem Weg seiner Individuation ist der Mensch immer wieder gefordert, sich aktiv und bewusst den neu auftauchenden Problemen zu stellen und seine Entscheidungen vor sich selbst zu verantworten. Individuation bedeutet, sich nicht danach zu richten, „was man sollte“ oder „was im allgemeinen richtig wäre“, sondern in sich hinein zu horchen, um herauszufinden, was die innere Ganzheit (das Selbst) jetzt hier in dieser Situation „von mir oder durch mich“ bewirken will.
In der Entwicklungspsychologie / Margaret Mahler:
Die kindliche Entwicklung als ein Prozess, der durch Loslösung (Ablösung) und Individuation geprägt ist. Die Individuation ist eine Folge von Entwicklungsschritten, die aus der symbiotischen Verschmelzung mit der Mutter heraus führen. Ziel dieser Entwicklung ist die Ausbildung von individuellen Eigenschaften im Verhalten und des Charakters.
 
Integrale Theorie, Weltsicht
ist eine Weltanschauung, die versucht, eine umfassende Sicht des Menschen und der Welt zu entwickeln, indem sie versuch, prämoderne, moderne und postmoderne, östliche und westliche Weltsichten, sowie spirituelle Einsichten und wissenschaftliches Denken zu integrieren. Vertreter der Integralen Theorie sind unter anderem Aurobindo, Ghose, Jean Gebser und Ken Wilber.
 
Integrale Pädagogik
Sie ist bemüht, die inneren Stufen des Bewusstseins – vom Körper über die Entwicklung der Gefühleswelt und der Kognition zum Denken bis hin zu den Seele- Geist-Kräften zu erfassen.
Es geht um die innere, persönliche Erfahrung dieser verschiedenen Bewusstseinsstufen und nicht nur um deren Beschreibung. Die Praktische Pädagogik stellt die dazu entsprechenden Methoden zur Verfügung, welche die innere mit der äußeren Welt verbindet. Die Ich-Entwicklung wird in Beziehung gesetzt mit den moralischen Werten der Gesellschaft, der Kunst und der Wissenschaft, die die Natur des Lebens erforscht.
 
Integration
Lat. abgeleitet von integrare: „wiederherstellen“ / „Herstellen eines Ganzen“
Integration kann sich auf ein einzelnes Element beziehen und darauf, wie es in eine größere Einheit integriert ist
und es kann sich aber auch auf eine übergeordnete Einheit beziehen - kann als Maß des gesamten Zusammenhangs aller Einheiten zueinander gelten.
 
Intellekt
Lat. intellectus: Innewerden, Wahrnehmung, Erkenntnis – sie bezeichnet die Fähigkeit, unter Einsatz des Denkens Erkenntnisse und Einsichten zu haben, Denk-, Erkenntnisvermögen. Der
Begriff steht in engem Bezug zu dem der Vernunft und des Verstandes.
 
Intelligenz
Intelligentes Verhalten beinhaltet die Möglichkeit der Umkehrung (reversible Beweglichkeit).
Die Reversibilität ist ein Kriterium des Gleichgewichts und schreitet fort mit zunehmender Struktur, damit meine ich Weiterentwicklung. Wenn ich die Intelligenz durch die fortschreitende Fähigkeit zum Umkehren definiere und der von ihr gebildeten beweglichen Strukturen, bedeutet dies, dass in einer neuen Form die früheren Feststellungen wiederholt
werden können. Die Intelligenz ist dann die Kraft, die nach Gleichgewicht strebt und diese wird verfolgt von allen senso-motorischen und erkenntnismäßigen Anpassungen und auch aller Austauschprozesse zwischen Organismen und Umwelt.
 
Instinkt
Geleitet vom Instinkt meint, dass das Verhalten gebunden ist an erbliche oder erworbene Anpassungen, an sich wiederholende Bedingungen gewohnheitsmäßig reagiert wird.
 
Intuition
Die Intelligenz und das Verständnis, die die logischen, linearen, kognitiven Prozesse „umgehen“. Die Fähigkeit des “unmittelbaren“ Wissens, das quasi instinktiv ohne bewusstes Nachdenken, genutzt werden kann. Man spricht auch von einem einen, nicht angelernten Wissen aufgrund von Folgerungen mit einer schnellen und unmittelbaren Erkenntnis sowie von gesundem Menschenverstand.
 
Intuitive Intelligenz
Eine Art der Intelligenz, die sich von kognitiven Prozessen unterscheidet; sie entsteht, wenn man sich regelmäßig an seine Intuition wendet und nach ihr handelt. Die Forschung zeigt, dass die Fähigkeit des Menschen, den Herausforderungen des Lebens flexibel und mit Leichtigkeit zu begegnen, nicht nur auf Wissen, Logik oder Vernunft allein beruht, sondern auch die Fähigkeit mit einschließt, Entscheidungen intuitiv zu treffen. Es wird vermutet, dass durch Schulung und Üben ein hohes Maß an einsatzbereiter intuitiven Intelligenz entwickelt werden kann.