Praktische Pädagogik

Das Institut für Praktische Pädagogik I.P.P. wurde 1990 von Ludwig Koneberg gegründet – heute: I.P.P. Gmbh.
 
„Pädagogik ist mehr als Wissensvermittlung“
 
Praktische Pädagogik ist eine Kombination aus modernen Kommunikationstechniken auf der Basis neurologischer Erkenntnisse. Lern- und Verhaltensprobleme sind nach langjährigen Erfahrungen sehr häufig so genannte neurologische „Verschaltungen“ (Blockaden).
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Schwierigkeiten bei der Aufnahme, der Verarbeitung und Wiedergabe von Wissen und Fertigkeiten wird geholfen, Zugriff zu ihren Fähigkeiten zu bekommen.
Ein wesentliches Merkmal der Arbeit ist, dass nicht an den Defiziten gearbeitet wird. Statt dessen werden die Lern- und Verhaltensprobleme identifiziert und die „Bahnen“ zu den eigentlichen Talenten und Fähigkeiten freigelegt.
Als erweitertes Kommunikationsmittel wird die Kinesiologie zum Aufspüren der Blockaden eingesetzt.
 
In der Regel werden dadurch nur 1- 3 Termine benötigt, um eine bestimmte Lernblockade aufzulösen. Eine optimale Minimierung von Kosten und Zeit, da nicht mehr immer mehr vom Selben getan wird (geübt wird), sondern die Lösung auf der entsprechenden Entwicklungs-stufe gefunden und behoben wird!
 
Erfolg für die Kinder / die Erwachsenen
  •  Verbesserung des eigenen Wahrnehmungssystems
•  Wiederherstellung des eigenen natürlichen Rückmeldesystems
•  realistische Selbsteinschätzung seiner Fähigkeiten
•  sich durch eigenen Antrieb und selbständiges Lernen Sicherheit erarbeiten
•  mehr Eigenkompetenz
•  bessere Steuerung von Bewegungsdrang und Aggression
•  mehr Motivation, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
 
Fallbeispiel: Ein fünfjähriger Junge kommt wegen einer verkrampften Feinmotorik in meine Praxis, die in der U 7 vom Kinderarzt wahrgenommen wurde. Er hat bereits 4 ergotherapeutische Rezepte abgearbeitet.
In der ersten Sitzung nehme ich wahr, dass der Stress nicht nur in der Feinmotorik liegt, das ganze System arbeitet einseitig, ist angespannt und verkrampft! Er atmet ganz flach, hält bei motorischen Aufgabenstellungen den Atem fast ganz an – der Atemreflex ist nicht im Gleichgewicht! Er hatte bisher viele Mittelohrentzündungen und soll am Ohr operiert werden. Mit dem Ohr sind neben dem Horchen, aufs engste die Entwicklung des Nervensystems, das Fühlen und das Vestibularsystem verbunden, welches wiederum den gesamten Muskeltonus des Körpers bestimmt. Ich richte die Aufmerksamkeit also nicht auf die Feinmotorik, sondern auf den Atem – den Grundrhythmus des Seins“, also auf tiefer liegende, grundsätzliche Zusammenhänge: das Gleichgewicht, das Vegetativum, den Zugang zu Anspannung und Entspannung, das Loslassen – worauf zu wenig Zugriff genommen werden kann. Durch einfache Bewegungsmuster und Spiele wird emotional ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens aufgebaut, der Zugang zu den natürlichsten Abläufen im Körper freigelegt. Indem sich der Ursache für das Stressmuster angenähert wird z. B. Geburtsstress, Stress in der Familie….wird das System neu gestimmt - wie ein Musikinstrument. Dieses kann nur dadurch wohlklingende Melodien im Verbund des ganzen Orchesters spielen. Unser Gehirn ist ein ganzheitliches System und ist mit einem Orchester zu vergleichen, wo alles mit allem verbunden und in Resonanz ist.